Postfemale Crossover

Postfemale Crossover setzt sich zusammen aus Postfemale und Crossover. 

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Dabei repräsentiert Postfemale die Kategorie Frau und das Weibliche in der Postmoderne. Es geht Bi Män um das aufbrechen von Geschlechternormen, doch will sie die Kategorie Frau und das Weibliche als solches nicht unter den Tisch fallen lassen, sondern weiter denken. Die Postmoderne Frau hat sich von dem Bild der Frau als Hausfrau und Ehefrau emanzipiert und steht in keinem Abhängigkeitsverhältnis. Das Postfemale steht für Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit. 

Crossover steht bei Bi Män für die Fusion verschiedenster Formen der musikalischen Kunst. Es bleibt eindeutig uneindeutig. Sie* will sich nicht auf eine bestimmte Kunstform oder Musikrichtung festlegen, sondern kombiniert aus ihrer* Kreativität heraus Musik, Text und Bild zu einem Gesamtkonzept, der audiovisuellen Interventionskunst. 

Ihr Sound ist ein Genre-MiXX, der die Geschlechterverhältnisse überspitzt, indem vor allem Klänge und Beats von Frauen* für Frauen* über Frauen* abgemiXXt werden. Dabei groovt Sie* zwischen future-funk, nu-disco, afrobeat, arabtech, tribal, fusion, latin, Persian, tropical, dancehall, slow-core-rock, cumbia, disco, house, techno, tech-house, progressive house, indietronic, trap, glitch oder nu-jazz und zieht so die Hörerschaft geschickt in ihren Bann.

Die Münchner Clubszene beschreibt Bi Män als „Lokalmatadorin, die soviel postfemale Power mitbringt wie sonst kaum jemand“ (Harry Klein) oder „als wichtige DJ- Künstler*in mit politischem Durchschlagspotential“ (Comecerts/MucBook).

Ihr Ziel ist es, die Grenzen des denkbaren Tanzes und normierten Hörens aufzubrechen und Clubkultur zu politisieren. Sie steht ein für mehr female* an den Turntables und kämpft gegen prekäre Arbeitsverhältnisse in Musik/Kunst/Kultur/Theater.

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Bi Män ist Teilgeberin im feministischen DJ-Kollektiv WUT. Das WUT-Kollektiv hat sich gegründet als Antwort auf untragbare Zustände in Kulturinstitutionen und der elektronischen Tanzmusikszene, mit dem Ziel sie zu verändern. Deswegen schaffen und denken im Kollektiv KünstlerInnen*, Frauen*, MusikerInnen*, non-binary people, PoC´s, Trans-Gender und Kulturschaffende, sog. WüterInnen* gegen jegliche Formen von Diskriminierung und den Verlust von Subkultur.

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